Hallo und herzlich willkommen auf der Homepage der Pfarre Altenstadt!

Jede Pfarrgemeinde lebt mit ihren Menschen: Christinnen und Christen - Kinder, Jugendliche und Erwachsene - die das Leben ihrer christlichen Gemeinde mittragen und mitgestalten. Erst in diesem Miteinander, das sich an der frohen Botschaft orientiert, wird Kirche lebendig, bunt, abwechslungsreich und vielfältig. Hier bekommen Sie einen Einblick in dieses bunte pfarrliche Leben - viel Spaß beim Durchklicken!

Zum Schutz vor dem Corona-Virus

 Stand 21. September 2020

 

Im Bewusstsein unserer Verantwortung, die wir füreinander haben, werden die Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus für die Gottesdienste angepasst. Bei allen Regeln gilt immer Eigenverantwortung und Hausverstand angesichts der realen Situation vor Ort.

 

  • Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen zu entscheiden, ob eine Teilnahme am Gottesdienst sinnvoll ist.
    Wer krank ist, soll bitte auf die Teilnahme verzichten.

  • Beim Betreten der Kirche bitte die Hände desinfizieren.

  • Bei der Feier der Gottesdienste in Kirchen muss auf 1 Meter Abstand zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben geachtet und Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

  • Es wird gebeten, die Hl. Kommunion mit der Hand zu empfangen.

 

 Für weitere Auskünfte stehen unsere Pfarrbüros 

in Altenstadt und Levis gerne zur Verfügung! 

 

Das war die Sommerkirche 2020

Hl. Corona - Bitte für uns!

Pfarre Altenstadt
Pfarre Altenstadt

Sie war erst 16 Jahre alt, als die Märtyrerin in der Spätantike grausam hingerichtet wurde. Legenden ranken sich in Asien, Afrika und Europa über sie: Die heilige Corona hat mit dem gleichnamigen Virus, das derzeit die Welt in Atem hält, nicht nur diese grenzüberschreitende Internationalität gemeinsam. Sie gilt laut Ökumenischem Heiligenlexikon als Schutzpatronin gegen Seuchen. Doch vieles an ihrer Existenz bleibt ebenso wie beim Erreger der tückischen Epidemie im Dunkeln.

 

Das Heiligenlexikon erzählt über Corona (lateinisch "die Gekrönte" und damit ein Hinweis auf den allgemeinen Begriff "Märtyrerin") nur Vages: Sie sei im Jahr 161 oder aber 287 geboren - wo, ist unbekannt. Noch als Teenager wurde sie die Ehegattin des Soldaten Victor, der sich während der Christenverfolgung weigerte, seinen christlichen Glauben zu widerrufen und deshalb hingerichtet wurde. Die junge Witwe sei unter den Römer-Kaisern Antoninus Pius oder Diokletian ebenfalls den Martertod gestorben, und das laut dem Lexikon auf ausgesucht brutale Weise: nämlich indem sie gebunden an zwei gebeugte Palmen bei deren Emporschnellen zerrissen wurde.

 

Corona-Wallfahrten gibt es in Niederösterreich in St. Corona am Wechsel, seitdem 1504 dort in einer hohlen Linde eine Corona-Statue gefunden und daraufhin eine Kapelle errichtet wurde. Auch in St. Corona am Schöpfl bei Altenmarkt (NÖ) sowie in Wien sei die Verehrung verbreitet. Dass die österreichische Münzeinheit bis 1924 nach der Heiligen "Krone" hieß, ist wohl dem Umstand zuzuschreiben, dass Corona nicht nur Schutzpatronin gegen Seuchen ist, sondern auch in Geldangelegenheiten, bei der Schatzsuche und sogar in der Lotterie um Hilfe angerufen wird.

 

Hubert Mayer, ein begabter Schnitzer aus unserer Gemeinde, hat ein Relief mit der Darstellung der Hl. Corona geschnitzt. Die Vorlage dafür ist ein Votivbild von 1905 in der Pfarrkirche St. Corona am Wechsel. Die Darstellung und ein Gebet ist zum Ausdrucken als Download eingerichtet:

HL. Corona Hubert Mayer Gebetsbild.pdf
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