Zukunft Pfarrkirche Altenstadt -
Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche



Nach einer langen und intensiven Planungszeit in Zusammenarbeit mit unseren Architekten Cukrowicz Nachbaur Metzler konnten wir am Sonntag, den 28. September 2025 den letzten Gottesdienst in unserer Pfarrkirche feiern. Am Ende dieses feierlichen und berührenden Gottesdienstes wurde die Pfarrkirche für die Bauarbeiten freigeben, die am Montag, den 29. September 2025 starteten! Nun bleibt unsere Pfarrkirche bis voraussichtlich Dezember 2026 geschlossen.
Unsere Pfarrkirche gestern - heute - morgen
Unsere Pfarrkirche - gestern
Unsere
Pfarrkirche im Herzen von Altenstadt hat eine lange und bewegte Geschichte:
890 Erste Nennung einer Salvatorkirche
896 Erste Nennung des Patroziniums St. Zeno
1393 „Zenokirche“ erscheint
urkundlich als Besitz
des
Domkapitels von Chur
21.12.1425 Erste überlieferte Kirchweihe
(vermutlich
des gotischen Neubaus)
22.10.1513 Überlieferte Kirchweihe
(vermutlich
nach einem Neubau, bedingt durch
Zerstörung oder Brand)
08.09.1964 Altarweihe nach grundlegender Umgestaltung
Unsere Pfarrkirche - heute
Seit der letzten grundlegenden Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche 1963/64 sind 60 Jahre nicht spurlos am Gebäude vorübergegangen. In dieser Zeit haben sich auch liturgisches Verständnis, theologische Schwerpunkte, technische Möglichkeiten und verschiedene Ansprüche verändert und weiterentwickelt.
Immer wieder kamen aus verschiedenen Bereichen unserer Pfarrgemeinde Stimmen, dass unsere Pfarrkirche eine Renovierung bzw. Umgestaltung braucht, um technische Mängel zu beheben, die Ausstattung zu erneuern und dem Kirchenraum neue Atmosphäre und Klarheit zu geben.
So begann schon im Jahr 2013 eine lange Nachdenkphase. Ab 2022 startete der kooperativ-partizipative Planungsprozess in Zusammenarbeit mit unseren Architekten Cukrowicz Nachbaur Metzler und der Pfarrgemeinde mit verschiedenen Workshops. Dieser Prozess gab allen die Möglichkeit, sich mit Ideen und Fragen einzubringen und so am Projekt mitzuwirken. Das Ergebnis aus diesem Planungsprozess kommt nun seit September 2025 in die Umsetzung.
Unsere Pfarrkirche - morgen
„Als zentrales Thema der Aufgabenstellung“, so unsere Architekten, „erachten wir als wichtig eine Atmosphäre zu schaffen, in welcher wir geschützt zur Ruhe kommen können. Fürs Geschütztsein benötigen wir eine entsprechende Raumdisposition, eine gute Raumschale, den richtigen Ort zum Sitzen, unsere Sinne brauchen das richtige Licht, die richtige Farbigkeit und eine angenehme Temperatur, den gut wirkenden Klang, das richtige Material.“
Die nun vorliegenden Pläne entsprechen unseren Erwartungen und Wünschen an eine zeitgemäße Umgestaltung und Renovierung unserer Pfarrkirche.
Herzlichen Dank für jede finanzielle Unterstützung!
Seit der Schließung unserer Pfarrkirche für die Renovierung und Umgestaltung ist schon so vieles geschehen! Wir freuen uns über den guten Baufortschritt. Andererseits sind wir vor allem dankbar für so viel an Unterstützung, die unser Projekt „Zukunft Pfarrkirche Altenstadt“ schon erfahren durfte: Etwa durch Mithelfen und Zupacken, durch größere und kleinere Spenden, durch die Unterstützung unserer Vereine oder durch tolle Benefizveranstaltungen, bei denen wir auch viel Schönes erleben durften! Um unser Ziel zu erreichen, 400.000 Euro an Spenden für unser Projekt aufzubringen, braucht es jedoch weiterhin die tatkräftige Unterstützung von uns allen!
Besondere Veranstaltungen
Häufig gestellte Fragen zum Projekt
Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zur Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche kurz beantwortet. Für weitere Informationen stehen Ihnen unser Pfarrbüro, Projektleiter Wilfried Berchtold oder Pfarrer Ronald Stefani gerne zur Verfügung.
Sanieren allein löst weder die technischen Probleme noch kann eine Sanierung die Anforderungen einer modernen Kirchenraumgestaltung lösen und würde trotzdem viel kosten.
Der Kirchenraum bietet genug Platz und die Apsis eignet sich für kleinere Gottesdienste.
Die neue Lichtführung und die Gestaltung der Apsis erfordern es. Ein Kompromiss war nicht möglich, obwohl danach intensiv gesucht wurde. Wir verdanken Martin Häusle viel, wie das Fresko in der Friedhofskapelle, das Rundfenster und das Fenster beim Hauptportal, und halten ihn sehr in Ehren.
Auch die Heizung des Pfarrhauses muss erneuert werden. Dort ist im Keller Platz für Lagerung. Energieberater empfehlen diese Technik als ökonomisch und ökologisch beste Lösung.
Der Großteil der Finanzierung stammt von Institutionen und Privaten und ist an die Renovierung gebunden. Die Kirche ist das Zentrum pfarrlicher Arbeit, aus der dann viele Sozialprojekte erwachsen.
Dies schafft eine neue Möglichkeit der Anbetung in einer Atmosphäre der Nähe und des Vertrauens. Die Platzierung folgt der Empfehlung des Konzils, Altar und Tabernakel zu trennen: der Tisch für die Gemeinschaft, das Allerheiligste für die persönliche Anbetung.
Er bleibt ein großes Ziel, das aber derzeit aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden kann. Der neue Seiteneingang wird den Platz erschließen.
„Die Pfarrkirche prägt das Zentrum von Altenstadt. Dieser besondere Ort der Ruhe, der Kraft, der Besinnung, des Trostes, der Hoffnung, der Freude, dieser Raum der Gemeinschaft und der Gottesdienste ist uns heilig.“![]()
✽ Berichte und Bilder von der Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche
Chronik



„Gota“ oder „Göte“ – das ist eine besondere Identifikation mit unserer Pfarrkirche. Dazu lädt unsere "Aktion Patenschaft" ein! In dem dazu erschienenen Katalog ist eine Vielzahl besonderer Objekte in unserer Pfarrkirche angeführt, für die eine Patenschaft übernommen werden kann.
Beeindruckend, wie die Kuppel im Chorraum von den Zimmerleuten aufgebaut wird. Sie enthält dann auch die Lichtlinse, durch die das Tageslicht von oben in den Chorraum geleitet wird.


Nach den archäologischen Grabungen in unserer Pfarrkirche liegt nun ein Bericht über die ersten Grabungsergebnisse vor, den uns Mag. Thomas Bachnetzer Bakk. und Mag. Johannes Pöll zusammengestellt haben.
Mag. Thomas Bachnetzer Bakk. arbeitet seit April 2026 als Referent für Archäolgie für das Bundesdenkmalamt im Landeskonservatorat für Vorarlberg in Bregenz. Mag. Johannes Pöll ist seit 1999 als Archäologe beim Bundesdenkmalamt und dabei zuständig für Tirol. Er hat sich auch mit den Denkmalschutzgrabungen der römischen villa rustica in Brederis beschäftigt.
Die erste urkundliche Erwähnung der den Heiligen Pankratius und Zenon von Verona geweihten Stadtpfarrkirche Altenstadt geht bereits in das 9. Jahrhundert n. Chr. zurück. Der Kirchort wurde damals „ad Feldkirchun“ später „Feldkiricha“ genannt, das erste Patrozinium wir dem Hl. Petrus gegolten haben. Aus dieser Zeit, aber auch für die folgenden späteren Zeitperioden sind nur wenige schriftliche Überlieferungen bekannt. Umso wichtiger sind archäologische Ausgrabungen, die in Zusammenarbeit mit der Baudenkmalpflege wertvolle Hinweise liefern können, um die baulichen Anfänge der Kirche besser rekonstruieren zu können, wie Frau DI Mag.a Barbara Keiler vom Landeskonservatorat Vorarlberg bereits im Pfarrblatt Mrz/Apr 26 hat anklingen lassen.
Die archäologischen Arbeiten, die im Zuge der Umgestaltung des Kircheninneren und den daraus folgenden Bauarbeiten ausgeführt wurden, führte die Firma Ardis GmbH Archaeology von Ende November 2025 bis Ende Jänner 2026 aus. Dabei wurden sowohl flächigere Ausgrabungen als auch gezielte Suchschnitte im Bereich des Chorraums bzw. der Apsis, des Glockenturms und der Sakristei angelegt.
Die Ergebnisse der im Großen und Ganzen kleinflächigen Untersuchungen ermöglichen die Rekonstruktion mehrerer älterer Bauphasen, deren genaue zeitliche Einordnung noch Gegenstand weiterer Untersuchungen sind. Die Auffindung zahlreicher römischer Ziegelfragmente weist darauf hin, dass die erste Kirche Mauern eines römischen Bauwerks mitverwendet hat. Reste davon konnte man in den unteren Steinlagen der Ostmauer, die heute den Chor vom Schiff trennt, erkennen. Diese Mauer bildete innerhalb der Kirche vor der Turmnordwand eine Ecke mit einem nach Westen abgehenden Mauerzug. In dieser Ecke gab es Reste eines dicken, sehr harten Ziegelsplittestrichs, der ein typisches Merkmal römischer Baukunst ist. In gleicher Flucht mit der eben erwähnten Südwand fand sich weiter westlich in dem quer durch das Schiff verlegten Heizungsrohrgraben diese Mauer ein weiters Mal, allerdings bautechnisch anders gestaltet und daher wohl als eine Anstückelung aus romanischer Zeit zu verstehen (vielleicht 13. Jh.). In der Nordostecke des Schiffes zeigte sich, dass die heutige Nordwand auf einer älteren aufsitzt.
Da im heutigen Chor nur die Fundamente des polygonal geschlossenen gotischen Chores aus dem 15. Jh. aufzufinden waren und keine Hinweise auf ein älteres Presbyterium, etwa eine Apsis oder einen Rechteckchor, ist beim jetzigen Erkenntnisstand davon auszugehen, dass die frühe(n) Kirche(n) als einfacher Rechtecksaal ausgebildet waren. Dazu passt das Schlitzfester in der nördlich anschießenden Inkluse (heute Taufkapelle), durch das man auf den Altarbereich der Kirche geblickt haben muss. Zu den frühen Bauten gehören Reste von mehreren Estrichfußböden. Bei einem dieser Böden fiel eine rötliche Oberfläche aus feinem Ziegelmehl auf, ein Merkmal das bei Fußböden der karolingisch ottonischen Epoche (9./10. Jh.) mancherorts zu beobachten ist. Auf ein hohes Alter verweist auch eine Bestattung (Grab 6), die in dem Tiefschnitt in der Nordostecke des Schiffes angetroffen wurde. Sie lag unterhalb der sie überdeckenden Estrichfußöden, nahm aber in ihrer West-Ost-Ausrichtung bereits Bezug auf das Bauwerk. Das Grab scheint mit seitlichen Trockensteinmauern eingefasst gewesen zu sein, was ebenfalls für ein hohes Alter spricht. Näheres wird man dazu nach dem Vorliegen der noch ausstehenden Radiokohlenstoffdatierung sagen können.
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der postulierte frühmittelalterliche Kirchenbau an dieser Stelle gestanden haben muss. Sein konkretes Aussehen, die Größe oder Hinweise auf die liturgische Einrichtung (Altäre etc.) bleiben aber im Dunkeln. Dieser Bau dürfte bis zu den besser bezeugten Bauresten des 15. Jh. noch einige Zu- und Umbauten erfahren haben, auf die indirekt auf Basis der Schichten und Fußbodenreste geschlossen werden kann.
In der Sakristei kamen zahlreiche Mauerreste und Mörtelböden sowie ein Ziegelboden zum Vorschein. Sie bezeugen den mehrfachen Umbau der Sakristei. Eine erste könnte bereits in spätgotischer Zeit entstanden sein, die man dann noch vor dem frühen 17. Jh. nach Süden erweiterte. Ein Neubau der Sakristei folgte dann 1813 und nochmals 1884.
Insgesamt wurden sechs Bestattungen sowie weitere Skelettreste im Innen- und Außenbereich der Kirche freigelegt. Ein Ossuarium, eine Ansammlung von zusammengetragenen Menschenknochen aus aufgelassenen Gräbern, fand sich außerhalb an der Südostecke der Sakristei. Zwei Kindergräber (Grab 3 und 4) befanden sich im Bereich des gotischen Chors, jedoch außerhalb der früh- und hochmittelalterlichen Baureste. Sie dürften ein Beleg sein für die Nutzung des Areals als Friedhof.
Hervorzuheben ist die Innenbestattung eines Geistlichen vor der Chorstufe (Grab 2), wo wegen der zu erkennenden Grabgruben noch weitere, nicht freigelegte, Gräber eingebracht worden sein dürften. Im Sarg konnten neben Resten eines Rosenkranzes auch zahlreiche Fragmente eines liturgischen Gewandes geborgen werden. Dazu zählen verschiedene Textilien, deren Merkmale – wie Webart, Borten aus Buntmetalllahnfäden sowie stoffüberzogene hölzerne Knopfkerne – wichtige Hinweise zur Datierung liefern.
Auf Grundlage dieser Funde sowie durch den Vergleich mit ähnlichen Bestattungen lässt sich das Grab wahrscheinlich in das 17. oder 18. Jahrhundert einordnen; mit gewisser Vorsicht ist auch eine Datierung bereits ins 16. Jahrhundert denkbar.
Im Fundspektrum waren beispielsweise fünfspätmittelalterliche Münzen aus dem 15. Jahrhundert, zahlreiche Paternosterperlen von Betkränzen sowie ein mit einem Kreuz versehenes Textilfragment eines liturgischen Gewandes.
Die Auswertungen der archäologischen Grabungen stehen erst am Anfang, es lässt sich aber bereits jetzt schon sagen, dass die Untersuchungen in der Stadtpfarrkirche Altenstadt wichtige neue Aufschlüsse zur Baugeschichte geliefert haben. Hervorzuheben bleibt insbesondere das außergewöhnlich hohe Potential für zukünftige Forschungen für die noch genügend Flächen im Schiff zur Verfügung stehen.
Am 16. April 2026 war es wieder so weit: Das Projektteam und der Pfarrgemeinderat konnten zum dritten Baustellengottesdienst in unsere Pfarrkirche einladen! Die vielen Besucher:innen waren beeindruckt vom Baufortschritt, den Baumeister Thomas Marte erläuterte. Unter den Mitfeiernden waren auch Baupolier Erik Winkler, Hermann und Martin Nenning von der Zimmerei Nenning, Gregor Benz und Andreas Metzler vom Architekturbüro Cukrowicz Metzler Nachbaur, ebenso Ortsvorsteher Johannes Schelling und Stadträtin Julia Berchtold.
Unser Projekt liegt gut im Zeitplan und es tut sich einiges: Die Wände in der Kirche wurden alle abgeschliffen. Die Aufmauerung im Chorraum konnte abgeschlossen werden und die Zimmerer arbeiten bereits an der Unterkonstruktion des neuen Gewölbes. Die neuen Sockel für die Figuren konnten schon angebracht werden. Wir erwarten die Anlieferung des Trentiner Marmors für den neuen Ambo, das neue Taufbecken, den neuen Tabernakel und für den neuen Sockel des Altars. Wir freuen uns auch auf jede Unterstützung des Projekts - z.B. durch den Kauf eines Bausteins um € 20 oder durch die Übernahme einer Patenschaft. Infos zur Patenschaftsaktion folgen in der Mai/Juni-Ausgabe des Report!
Nach wie vor sind die Arbeitsgruppe und das Projektteam gefordert. Immer wieder sind Besprechungen und Abstimmungen, Überlegungen und Entscheidungen für die nächsten Schritte notwendig. Hier die Arbeitsgruppe im Gespräch mit Künstler Manfred A. Mayr, der mit der Gestaltung des neuen Fensters im Altarraum und in der Sakramentskapelle, sowie mit der Gestaltung der Marienkapelle im hinteren Teil der Kirche betraut ist.
Anfang März wurde die Kirche eingerüstet, um Wände und Decke bearbeiten und die Fenster sanieren und dann reinigen zu können. Im Altarraum gehen die Arbeiten der Mauer für die neue Rundung voran. Darauf wird dann das neue Gewölbe mit der Lichtlinse aufgesetzt. Die neue Brüstung der Empore sowie die neue Treppe zur Empore konnten auch schon betoniert werden. Und wenn auch noch nicht ganz an der richtige Stelle, aber unser Altar steht schon wieder im Altarraum, natürlich nach wie vor gut eingepackt und geschützt.

Ein weiterer großer Schritt ist geschafft: Der Durchbruch für das neue Fenster im Altarraum! Und schon drang das Morgenlicht durch die neue Öffnung...

Um die Leitungen von der Kirche zum Pfarrhaus für die Heizung, Wasser und Strom verlegen zu können, mussten auf dem Friedhof Grabungsarbeiten durchgeführt werden. Wir danken allen Friedhofsbesucher:innen für ihre Geduld und ihr Verständnis, als der Friedhof gesperrt war. Nun sind alle Leitungen verlegt und bald werden auch die Wege wieder gepflastert sein.

Nach Abschluss der archäologischen Grabungen konnten wichtige Leitungen für Heizung und Strom verlegt werden und bis Mitte Februar soll das Fundament in Apsis und Sakristei betoniert werden. Ebenso tat sich einiges auf der Empore: Die neue Brüstung wird betoniert, ebenso geht es an die neue Treppe zur Empore.
Am 24. November 2025 begannen die archäologischen Grabungen in unserer Pfarrkirche. Dabei wurde der Bodenschlitz, in dem die Heizungsrohre verlegt werden, die Apsis sowie die Sakristei von den Archäologen genau in den Blick genommen. Und sie wurden fündig: Mauerreste, Gräber, Münzen und Rosenkranzperlen kamen zum Vorschein. Wir sind schon gespannt auf die Auswertung der Grabungen und ob sie neue Erkenntnisse für die Geschichtsschreibung bringen werden.
Es war beeindruckend mitzuerleben, dass so viele Interessierte in unsere Pfarrkirche zum zweiten Baustellengottesdienst am 29. Jänner 2026 strömten! Wieder feierten wir ein Abendlob in unserer Großbaustelle, anschließend erläuterte Baumeister Thomas Marte den Baustellenverlauf und das Archäologenteam gab erste Einblicke in die Grabungen im Bereich der Apsis. Ein gemütlicher Ausklang, organisiert durch unseren Pfarrgemeinderat rundete den Abend ab. Oft war zu hören, dass unsere Pfarrkirche fehlt und wie sich die Altenstädtner:innen schon auf die neue Kirche freuen!



Beim Adventmarkt unserer Feuerwehr am 8. Dezember 2025 konnten die Organisatoren vom "Fest der Vereine", das nach dem letzten Gottesdienst in der Pfarrkirche am 28. September 2025 bei der Volksschule stattgefunden hat, den Scheck an Pfarrer Ronald übergeben. Aus der Bewirtung sind € 2.317,03 für die Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche zusammengekommen! An dieser Stelle gilt nochmals ein großes Danke unseren Ortsvereinen für den Zusammenhalt und ihr Engagement und für das schöne Fest!

Am 4. Dezember 2025 konnten wir unseren ersten Baustellengottesdienst feiern! Das schlichte Abendlob, begleitet von unseren Kantor:innen war inmitten der Baustelle Pfarrkirche Altenstadt ein besonderes Erlebnis. Anschließend erläuterte Baumeister Thomas Marte die verschiedenen Baumaßnahmen, die seit der Eröffnung der Baustelle am 29. September erfolgt sind. Archäolog:innen der Firma Ardis begleiten seit Anfang Dezember die Ausgrabungsarbeiten, die für die Verlegung der Heizungsleitungen notwendig sind. Die Ausgrabungsarbeiten wurden ebenso erläutert und konnten besichtigt werden. Auch gab es eine kleine Überraschung für unseren Pfarrer Ronald, damit er immer gut gesichert "seine" Baustelle betreten kann. Den Baustellengottesdienst rundete eine Agape ab, die unser Pfarrgemeinderat organisiert hat. Wir freuen uns schon auf den nächsten Baustellengottesdienst, der für 29. Jänner 2026 geplant ist.

Die Firma Hilti & Jehle GmbH ist in unserer Pfarrkirche mit den Baumaßarbeiten beschäftigt. Das Besondere dabei: Mit Beteiligung von Lehrlingen aus den Abteilungen Hochbau, Tiefbau und Verputz. So erlernen die Lehrlinge mit fachkundiger Unterstützung ihr Handwerk und leisten einen tollen Beitrag für die Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche! Danke, wir freuen uns, dass ihr Teil unseres Projektes seid!

Eine erste große und herausfordernde Bauetappe war die Aufweitung des Chorbogens. Dazu musste ein statisch tragender Betonbogen eingefügt werden, ehe dann der darunter befindliche Teil des Chorbogens abgetragen werden konnte. Die engagierten Arbeiter haben diese Herausforderung gemeistert und nun lässt sich die neue Weite und Offenheit unseres Kirchenraumes schon erahnen!


Wer sich für den 18. Oktober 2025 eine Karte sichern konnte, durfte sich glücklich schätzen! Unser FesteFeiernTeam organisierte den Benefizabend "Klang-Gang": Bei feiner Jazzmusik, gekonnt vorgetragenem Slam-Poetry und einem ausgezeichneten Dreigängemenü wurden die Gäste an diesem Abend im Pfarrzentrum verwöhnt. Der Reinerlös fließt in unser Projekt "Zukunft Pfarrkirche Altenstadt". Allen Gästen, den Sponsoren und unserem FesteFeiernTeam ein großes Danke für die Unterstützung und für diesen besonderen Abend!
Mit dem Ausräumen und der Schließung unserer Pfarrkirche mussten wir auch die Ausweichorte für unsere Gottesdienste einrichten. Es war ein emsiges Treiben, bis alle liturgischen Geräte und Gewänder in der richtigen Sakristei gelandet sind. Auch unsere Ministrant:innen, Lektor:innen, Kommunionhelfer:innen und Mesner:innen mussten an den Ausweichorten eingeführt werden. Aber: Alle halfen fest mit und durch den Zusammenhalt konnte alles gut gelingen! Die Gottesdienste an den Sonn- und Feiertagen finden in der Pfarrkirche Levis statt. Für die Feier der Tagzeitenliturgie haben wir die St. Martinskapelle eingerichtet. Die Eucharistiefeiern freitags und zu den Jahrtagen am letzten Mittwoch im Monat führen uns in der Klosterkirche zusammen. In der Planung im Pfarrgemeinderat war uns wichtig, alle Gottesdienste im Pfarrverband beizubehalten.
Pünktlich um 07:00 Uhr waren die Arbeiter am ersten Tag zur Stelle und haben die Baustelle eingerichtet. Unsere Mesner hatten noch alle Hände voll zu tun, die Sakristei nun ganz auszuräumen, auch mussten noch alle Liederbücher verstaut werden. Dann wurden gleich die Bänke ausgebaut und der große Altar im Querschiff in Sicherheit gebracht. Gleich am ersten Tag ging es rund auf unserer Großbaustelle!


Am Sonntag, den 28. September 2025 war es so weit: Wir haben den letzten Gottesdienst in unserer Pfarrkirche gefeiert, bevor sie für die Renovierung und Umgestaltung geschlossen wurde. Und es war ein großer Gottesdienst: Mit unserem Geistreich- und Kirchenchor sowie jungen Projektsängerinnen und verschiedenen Musikern hat unser Chorleiter Andreas Madlener die Gospel-Messe „Body and Soul“ von Lorenz Maierhofer einstudiert und zum Besten gegeben. Der Kinderliturgiekreis gestaltete ebenso mit und die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes wurde das Allerheiligste, begleitet von allen Ministrant:innen in die Klosterkirche übertragen. Anschließend löschten Kinder die Kerzen in der Kirche aus... Ein besonderer Moment, der deutlich machte: Jetzt ist unsere Pfarrkirche freigegeben für die Renovierungs- und Umgestaltungsarbeiten! Nach dem Gottesdienst veranstalteten unsere Ortsvereine ein besonderes Fest bei der Volksschule: Unter dem Motto "zemmheba, fiera & healfa" präsentierten sich unsere Vereine und zeigten, wie viel Herz, Zusammenhalt und Engagement in unserem Dorf steckt. Das war für alle sichtbar und spürbar! Das Wetter spielte auch mit und es war uns ein wunderschöner sonniger Sonntag geschenkt. Natürlich war auch für Speis und Trank gesorgt. Viele folgten auch hier der Einladung und bald war der Festplatz gefüllt. Den Erlös spendieren die Vereine unserem Projekt "Zukunft Pfarrkirche Altenstadt". Hier gilt allen ein ganz großes DANKE!, die zum Gelingen des Gottesdienstes und des Festes beigetragen haben. DANKE an unsere Ortsvereine für ihren Einsatz und das Engagement für unser Projekt!
Die Firma Schauer und Sachs, die unsere Glockenanlage und die Turmuhr betreut, hat die Steuerung für die Uhr und die Glocken von der Sakristei in den Kirchturm verlegt. So wird während der Umbau- und Renovierungsarbeiten (zumindest die meiste Zeit) unsere Turmuhr funktionieren und die Glocken werden weiterhin läuten.
Am 10. September 2025 wurden die Kreuzwegbilder, die als Leihgabe der Stadt Feldkirch seit Oktober 1978 in der Pfarrkirche angebracht waren, behutsam abgenommen, verpackt und ins Archiv der Stadt Feldkirch gebracht. Tags darauf kamen die Heiligenfiguren ins Diözesanarchiv, wo sie unter optimalen klimatischen Bedingungen gut aufgehoben sind. Die beiden Pfarrpatrone Pankratius und Zeno finden dann einen besonderen Platz in der neu renovierten Kirche. Am 20. September 2025 hat ein motivierter Trupp freiwilliger Helfer einen erheblichen Teil alter oder kaputter Gegenstände ausgeräumt, darunter die alten Teppiche, Blumenvasen, vom Holzwurm befallene Bretter und einiges mehr, das nicht mehr verwendet wird. Gleichzeitig konnte auch so mancher Sperrmüll, der sich im Dachboden und im Keller vom Pfarrhaus angesammelt hat, entsorgt werden. Der Anhänger, den die Fa. Lins & Lins zur Verfügung gestellt hat, war bald gefüllt und wurde noch am selben Nachmittag abtransportiert. Danke allen Beteiligten für die gelungene Aufräumaktion!
Unsere fleißigen Mesner:innen haben den ersten Schritt gemacht und damit begonnen, die ersten Kästen in der Sakristei auszuräumen: Unsere Krippenfiguren fanden neue Herberge im Pfarrhaus, Messgewänder sind im Pfarrzentrum gut aufgehoben, viele andere ältere Utensilien wurden im Turmzimmer sicher untergebracht. Dabei kam der Spaß und ein gemeinsamer Ausklang nach den anstrengenden Arbeiten nicht zu kurz. In weiterer Folge werden auch die Kreuzwegstationen, eine Leihgabe der Stadt Feldkirch, abgenommen und zurückgegeben, auch verschiedene Heiligenfiguren müssen während der Umbauphase fachgerecht eingelagert werden. Dabei werden wir vom Konservator der Diözese unterstützt.
Im Rahmen der Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche wird auf ein effizientes und umweltfreundliches Heizsystem umgestellt: Die bisherige Bankheizung in der Kirche und die Ölheizung im Pfarrhaus haben ausgedient. Die großen Kellerräume im Pfarrhaus bieten der neuen Heizungsanlage und dem Pelletslager genügend Platz. Schon jetzt wurde mit der Installation der neuen Anlage begonnen, um dann über eine Fernwärmeleitung vom Pfarrhaus aus die Kirche mitzuheizen. Die neue Anlage ermöglicht künftig eine effiziente, ressourcenschonende und klimafreundliche Wärmeversorgung beider Gebäude.


Am Samstag, den 12. Juli 2025 findet beim TSV ab 16:00 Uhr der Käferlecup statt. Unter dem Motto „Sei nicht fad, fahr Rad!“ können Kinder im Altern von 2 bis 14 Jahren ihr Können unter Beweis stellen. Wir danken dem Organisationsteam, unseren Vereinen und allen Helfer:innen, die den Erlös der Renovierung unserer Pfarrkirche zur Verfügung stellen!

Eine Idee wird umgesetzt: Die Bausteinaktion! Für unser Projekt müssen wir € 400.000,-- an Spenden zusammenbringen. Mit dem Kauf eines Bausteins (oder mehrerer Bausteine) kann jede:r einen wertvollen Beitrag leisten. Die Holzbausteine stammen aus jenen Kirchenbänken, die nicht mehr benötigt werden. Die Bausteine tragen das Projekt-Logo sowie teilweise die Original-Patina der Kirchenbänke. Ein Baustein kostet € 20,-- und ist ab 28. September erhältlich. Eine wunderbare Gelegenheit, auch ein einmaliges Stück Altenstädtner Kirchengeschichte zu erwerben! Wir danken Paul Schreiber und Wilfried Gstöhl, die top motiviert in die Baustein-Produktion eingestiegen sind und schon gut 1500 Stück angefertigt haben!

Unsere alte, historisch wertvolle Schönachorgel im Schwesterchor wurde nun vom Holzwurm befreit. Somit ist ihr Erhalt gesichert. Ihre Sanierung und Instandsetzung wird aufgrund der hohen Kosten wohl ein weiteres Projekt für unsere Pfarre sein...
Jakob Alois Schönach wurde 1811 in Flirsch im Stanzertal geboren und war seit 1841 in Meran als Orgelbauer selbstständig. 1858 zog er nach Rankweil und setzte dort die lange Orgelbautradition eines Matthäus Abbrederis und der Orgelbaudynastie Ammann fort. Er baute bis zu seinem Umzug nach Meran 1874 viele Orgeln in Vorarlberg neu. Von seinen vielen Neubauten in Vorarlberg sind nur zwei Orgeln erhalten: Feldkirch-Altenstadt (1864 – 12 Register auf 1 Manual und Pedal) und Hittisau (1868 – 20 Register auf 2 Manualen und Pedal). Mit dem Bau der neuen Orgel 1982 verlor sie ihre Funktion.
Es wird langsam aber sicher konkret mit der Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche! Am 23. Dezember 2024 konnten wir noch die Baueingabe machen, inzwischen ist die Baubewilligung erteilt und zugestellt. Am 28. September 2025 feiern wir den letzten Gottesdienst in unserer Pfarrkirche, bevor dann am Tag darauf, am 29. September 2025 die Kirche ausgeräumt und mit den Arbeiten begonnen wird... Ein besonderes Highlight wartet nach dem letzten Gottesdienst in der Pfarrkirche: Das Fest der Vereine bei der neuen Volksschule - Einladung und Infos folgen!

Nach intensiver Vorbereitung freuen wir uns, die Sonderausgabe des Report zu unserem Projekt "Zukunft Pfarrkirche Altenstadt" präsentieren zu dürfen! Damit wollen wir umfassend über die bevorstehende Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche berichten. Auch die "Kirche aus lebendigen Steinen", unsere lebendige Pfarrgemeinde, wird darin sichtbar.
Unser Pfarrblatt „Report“ erscheint ab dieser Ausgabe in neuem Gewand. Das Layout und auch das neue Logo der Pfarre, das noch in Arbeit ist, stammen vom Grafiker Christian Reinhard, mit dem wir schon länger erfolgreich zusammenarbeiten. Er hat unsere Ziele – Lesefreundlichkeit, Übersicht, praktische Handhabung und ansprechende Bildgestaltung – fachkundig umgesetzt. Wir bedanken uns auch für die großartige redaktionelle Unterstützung durch Ulrich Herburger, mit dem wir die Sonderausgabe erarbeitet haben.
Auch die Sonderausgabe des Report kommt durch unseren ehrenamtlichen Verteilerdienst in alle Haushalte unserer Pfarre. An dieser Stelle ein großes Danke an alle Verteilerinnen und Verteiler!
Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre der Sonderausgabe des Report!
Am 11. Jänner 2025 trafen sich 26 Personen aus den unterschiedlichen pfarrlichen Gruppen im Pfarrzentrum. Das Team "Kommunikation und Finanzen" lud zum Workshop, bei dem nach Ideen für die Spendensammlung für unser Projekt "Zukunft Pfarrkirche Altenstadt" gesucht wurden. Und es wurden viele Ideen gefunden! Alle waren motiviert und begeistert mit dabei, sodass in den Bereichen "Sport", "Kultur" und "Sonstiges" viele mögliche Aktivitäten gefunden wurden. Freilich, es geht darum, die € 400.000,-- zusammenzubekommen, die wir für die Renovierung und Umgestaltung an Spenden aufbringen müssen. Darüber hinaus haben diese Aktivitäten und Veranstaltungen zur Spendensammlung immer auch das Miteinander im Blick und wollen das Gemeinsame in Altenstadt stärken. Schon am 28. Jänner 2025 werden wir mit unseren Ortsvereinen ins Gespräch kommen, um die Ergebnisse zu präsentieren und die Ideensammlung zu erweitern. Wir sind gespannt, was alles möglich wird und freuen uns auf viel "Mitanand"!
Beim gut besuchten Werkstattgespräch konnten unsere Architekten und unser Projektteam die Pläne präsentieren, die ab Herbst 2025 zur Umsetzung kommen werden. So war dieser 3. Adventsonntag in jeder Hinsicht ein Freudensonntag! Noch vor Weihnachten wird die Einreichung für die Baubewilligung erfolgen und dann Anfang des Jahres 2025 die Ausschreibungen.
Somit sind wir mit unserem Projekt "Zukunft Pfarrkirche Altenstadt" wirklich schon weit gekommen: Von den ersten Überlegungen und den ersten Schritten im Pfarrkirchenrat, über Workshops ab Frühjahr 2021 mit verschiedenen pfarrlichen Gruppen, die Planungsfreigabe durch die Diözese am 21. September 2020, die Auswahl der Architekten, die insgesamt fünf Werkstattgespräche, dem gemeinsamen Beschluss zur Renovierung und Umgestaltung unserer Pfarrkirche im Pfarrkirchen- und Pfarrgemeinderat am 26. April 2024 und vielen Sitzungen im Projektteam. Darüber dürfen wir uns freuen! Die Pläne sind auch im Querschiff der Pfarrkirche, unserer "Werkstatt" ersichtlich, ebenso gibt es dort eine Musterbank, die schon bearbeitet wurde und weitere Infos zum Projekt liegen auf.
Neben den Plänen für die Renovierung und Umgestaltung konnte auch der Finanzierungsplan für das Projekt präsentiert werden. Danke allen, die das Projekt "Zukunft Pfarrkirche Altenstadt" schon mit ihren Spenden unterstützen, danke für alles Wohlwollen, den Zusammenhalt und für jede Unterstützung!

„Dass Kirchenräume vielleicht die letzten zweckfreien Räume
in unserer leistungsorientierten Gesellschaft darstellen,
wird gerne vergessen.“

