Wortgottesdienstleiter

Jesus sagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind da bin ich mitten unter Ihnen.

 

In den Gottesdiensten sind die Christen eng mit dem Herrn und untereinander verbunden. Die Gemeinschaft unter Christen entsteht, im Gebet, im Hören und Feiern des Wortes Gottes, vor allem in der Eucharistie.

 

Die Ausübung des Leitungsdienstes in der Eucharistie ist den geweihten Amtsträgern (Priester) vorbehalten. Viele andere Gottesdienstformen können auch von Laien geleitet werden.

 

Auf Grund des Priestermangels und auch zur Entlastung des Priesters während der Woche oder bei Abwesenheit des Priesters (Pfarrverbund, Urlaub, Weiterbildung,…) können Wortgottesdienste in der Gemeinde von ausgebildeten Laien vorbereitet und geleitet werden.

 

Wortgottesdienstfeiern werden also zunehmend von Christinnen und Christen gestaltet werden.

Voraussetzung ist eine gründliche fachliche Ausbildung. Außerdem muss die Beauftragung durch die kirchliche Gemeinschaft (Bischof, Diözese) erfolgen. Der WoGo LeiterIn muss auch Gespür für Eigenart und Erwartung der feiernden Gemeinde haben. Im Bewusstsein, im Dienst der Pfarrgemeinde zu stehen, soll er auch die Fähigkeit haben, Tradition und "Neues" zu verbinden.

 

In Altenstadt werden schon seit Jahren die Totenwachen von Laien sehr gut vorbereitet und würdevoll gestaltet.

 

Damit weitere Personen auch bei der Tagzeitliturgie oder bei Wortgottesdienstfeiern den Leitungsdienst übernehmen können, wurde in der Pfarre geschaut, wen eine solche Ausbildung interessiert.

 

Folgende vier Personen haben sich bereit erklärt die Wortgottesfeier-LeiterInnenschulung zu machen:

Veronika Jäger, Dolores Podgorschek, Eva Walser und Reinhard Häusle

Während dem Kurs durfte auch ein Praxisteil von den Teilnehmern gemacht werden. So haben:

Eva und Dolores den großen Bittgang, Veronika ein Abendlob und eine Maiandacht und Reinhard ein Abendlob geleitet.

 

Neben der Theorie des Kurses war der Praxisteil eine wertvolle Erfahrung. Die Vier haben erlebt, wieviel Zeit für die Vorbereitung und mit was für " kribbeln im Bauch" so eine WoGo-Feier verbunden sein kann.

Gedanken unserer Wortgottesdienstleiter

Veronika Jäger:

 

Sich weiter zu bilden im eigenen Glauben und sich in den Dienst der Pfarrgemeinde zu stellen, das war meine persönliche Motivation mich für diesen Kurs an zu melden.

 

Im Nachhinein ist mir auch bewusst geworden, wie schön es ist GEMEINSAM diesen Glaubensweg zu beschreiten. Ich habe in dieser Ausbildung gelernt wie einfach es sein kann, auch für mich, die kein Theologie Studium vorzuweisen hat, sich schwierigen Bibelstellen anzunähern und ein besseres Verständnis dafür zu bekommen.

 

Wem Gott die Augen für sein Wort geöffnet hat, der sieht in eine Wunderwelt hinein.“ Zitat von Dietrich Bonhoeffer

 

So freue ich mich schon sehr auf meine nächsten Dienste die ich im Sommer übernehmen darf.

Eva Walser:

 

Als mich Pfarrer Ronald eines Tages darauf ansprach an einem Wortgottesdienstleiterkurs teilzunehmen, war ich anfangs doch etwas skeptisch, ob ich für eine solche Aufgabe überhaupt geeignet bin. Nach längerem Überlegen wagte ich diesen Schritt und habe ihn in keinster Weise bereut. Im Gegenteil, ich lernte in diesem Kurs Neues anzunehmen, mein Christsein neu zu entdecken, aber auch, dass Liturgie eigentlich Sache aller Christen ist.


Es geht mir auch nicht um meine Profilierung, sondern um einen echten Dienst an der Gemeinschaft hier in Altenstadt.
Deshalb wünsche ich mir viel Freude, Kraft und Mut, um bei der Verkündigung des Wortes Gottes mitzuwirken.

 

"Im Anfang war das Wort,
und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott." (Joh 1,1)